Schlagwort-Archive: Kunst

Popkomm re: Loaded! Parliament of Pop

Ein Themenabend fürs Publikum, zeitgemäß im Stream, genre- und generationsübergreifend: Die Popkomm kündigt sich für den 11.06 an!

Sie war einst die größte Messe für Popkultur und ihr Name war Programm: Popkomm stand und steht für Pop und Kommunikation. Nun gibt es zahlreiche Gründe, die Popkomm neu zu erfinden. Am 11. Juni richtet die Popkomm aus gegebenem Anlass live im Stream aus dem Kölner Luxor erstmals das Parliament of Pop mit Vertreter*innen aus Pop und Politik aus.

Mit dabei sind unter anderem Karl Lauterbach (SPD), Claudia Roth und Erhard Grundl (Bündnis 90/Die Grünen), Susanne Henning-Wellsow (Die Linke), Rembert Stiewe (Orange Blossom Special), Holger Hübner (Wacken Open Air) und Sandra Beckmann (Alarmstufe Rot).

Popkomm präsentiert das Parliament of Pop

Eines haben Politik und Popkultur gemeinsam – sie berühren letztlich jede*n. Trotzdem scheinen zumindest in Deutschland beide eine grundlegend andere Sprache zu sprechen – oder anders: Man versteht sich nicht sonderlich gut.

Was liegt also näher, als im Superwahljahr 2021 Pop und Politik einander näher zu bringen. Wenn die Popkultur schon nicht systemrelevant ist und in der politischen Prioritätenliste der Coronakrise ganz weit hinten rangiert, so ist es an der Zeit, dass Miteinander von Pop und Politik neu zu verhandeln.

Ausstellung „possessed“ des EMAF 2021

In wenigen Wochen beginnt in Osnabrück das 34. European Media Art Festival. Wir möchten Sie heute über die Installationen informieren, die vom 21. April bis zum 30. Mai in der Kunsthalle Osnabrück und an weiteren Ausstellungsorten der Stadt zu sehen sein werden. Die von der Berliner Kuratorin Inga Seidler kuratierte Ausstellung trägt den Titel „possessed“.

Damit nimmt die Ausstellung das Thema der 34. Ausgabe des European Media Art Festivals auf und bewegt sich – entsprechend der Doppelbedeutung des Wortes „possessed“ in seiner deutschen Übersetzung – im Spannungsfeld der Begriffe Besitz und Besessenheit. Die gezeigten Arbeiten behandeln auf vielfältige Weise koloniale und kapitalistische Zusammenhänge der Themen Herrschaft, Kontrolle, Besitz und Eigentum. Dabei fällt ein besonderes Augenmerk auf die Rolle von Technologien. Ihnen setzen die medienkünstlerischen Arbeiten zugleich neue, alternative und indigene Vorstellungen von Miteinander und Besitz entgegen.

EMAF 2021: „Possessed“

Mit seinem Thema „Possessed“ [„Besessen“] legt das EMAF in diesem Jahr den Fokus auf Fragen des Eigentums und Formen des Besitzens. Gezeigt werden Filme, Installationen, Performances und Vorträge, die untersuchen, wie Besitzverhältnisse unsere globale Gegenwart und Zukunft bestimmen und wie sie mit unserer jüngeren Vergangenheit verwoben sind. Sie zeigen auf, wie Objekte, Räume oder Erfahrungen von uns Besitz ergreifen und dabei alternative Formen des Miteinanders ermöglichen.

Und indem sie mit Strategien der Aneignung, der Distribution und des Entzugs experimentieren, schlagen sie neue Formen der Präsenz in und Partizipation an den Räumen und Institutionen von Film und Medienkunst vor. Während Ausstellung, Filmprogramm und Talks sich je unterschiedlichen Aspekten des Themenschwerpunkts widmen, nehmen einzelne Formate gezielt ihre Zusammenhänge und Wechselbeziehungen in den Blick.

Die von Inga Seidler kuratierte Ausstellung nimmt Besitz und Kolonialismus beziehungsweise (rassistischen) Kapitalismus als Ausgangspunkt. In den ausgewählten Arbeiten geht es um Ungleichheiten, die dieses System des Besitztums (und Eigentumsrechts) hervorgebracht hat: die Enteignung oder den Entzug von Land, Subjektivität, Geschichte(n), Erinnerungen und Rechten. Sie werfen ein Licht darauf, wie sich dies im Bereich des Digitalen fortsetzt und auf die Verbindung von Technologie und Abstraktion zurückwirkt. Die Schau präsentiert zudem Werke von Künstler:innen und Aktivist:innen, die alternative Formen des Besitzes, verschiedene Modelle des Zusammenlebens unter Verzicht auf Eigentum sowie veränderte gesellschaftliche Realitäten imaginieren.

Vika Kirchenbauer und Lawrence Abu Hamdan gewinnen Preise des EMAF 2020

Die beiden Jurys des European Media Art Festival haben die diesjährigen Preisträger*innen bekannt gegeben.

Vika Kirchenbauer erhält nicht nur den EMAF-Medienkunstpreis des Verbands der Deutschen Filmkritik (VDFK, dotiert mit 1.000 Euro), sondern auch den mit 3.000 Euro dotierten EMAF-Award – für ihre Arbeit „Untitled Sequence of Gaps“. Lawrence Abu Hamdan wird für sein Video „Once Removed“ mit dem mit 2.000 Euro dotierten Dialog-Preis des Auswärtigen Amtes ausgezeichnet.

Die internationale Jury begründete die Verleihung des EMAF-Award für eine richtungsweisende Arbeit in der Medienkunst an „Untitled Sequence of Gaps“ von Vika Kirchenbauer so: „Indem sie Bilder aus der Kindheit und Gedanken über verlorene oder überschriebene Erinnerungen mit allgemeinen Überlegungen zur Physik des Sehens und der Sichtbarkeit verbindet, erzeugt Kirchenbauer eine dichte Reflexion über die Machtstrukturen des Sehens und gesehen Werdens. Im Oszillieren zwischen öffentlichen und privaten Bildern, wissenschaftlichen und persönlichen Erkenntnissen, physikalischen Phänomenen und subjektiven Empfindungen legt sie immer wieder ihren Finger in die Lücken der Erinnerungsproduktion – nicht um sie zu schließen, sondern um sie als offene Räume für das noch nicht Sichtbare zu bewahren.“ Die Jury bestand in diesem Jahr aus Greg de Cuir Jr (Belgrad), Tasja Langenbach (Köln) und Tinne Zenner (Kopenhagen).

32. European Media Art Festival

Im kommenden April wird Osnabrück wieder für fünf Tage zum Zentrum der internationalen Medienkunstszene. Filme, Installationen, Performances, Lectures und Expanded Media – durch all diese Bereiche wird sich auch 2019 wieder ein Thema ziehen. In diesem Jahr lautet es WILD GRAMMAR.

Unter diesem Titel wird sich das Festival der Frage nach der transformativen Kraft der Sprache widmen.

Dabei verstehen wir Sprache im weitesten Sinne als verbale und nonverbale Codes.
Sprache erzeugt unser Bild von der Welt, sie prägt unsere Interaktion mit ihr und miteinander. Sie ist niemals nur Beschreibung dessen, was ist, sondern sie ermöglicht auch den Widerspruch und das widerständige Handeln gegen einen Status quo. Gerade künstlerische Sprachen haben immer wieder gegen die Vereinfachung und Verfestigung unseres Bildes von Wirklichkeit an gearbeitet: Sie haben bewusst (Un-)Sinn produziert, Widersprüche kultiviert, Hierarchien auf den Kopf gestellt und neue Codes erfunden, die uns die Welt auf andere Weise sehen und erfahren lassen: „wilde Grammatik“ als Gegen-Rede und versuchter Befreiungsschlag.

„Wilde Grammatik“ bestimmt nicht nur die Kommunikation in den Sozialen Medien.

Regisseur Kirill Serebrennikow über seinen Film LETO

„Mein Ziel ist es, einen Film über Menschen zu machen, die glücklich sind und absolute künstlerische Freiheit genießen, trotz der Unterdrückung durch die Regierung. Sie machten Musik und konnten sich gar nichts anderes vorstellen.“ – Kirill Serebrennikow

„Den Wert der Freiheit einfangen und verdeutlichen“ Regisseur Kirill Serebrennikow über seinen Film LETO
„Den Wert der Freiheit einfangen und verdeutlichen“ Regisseur Kirill Serebrennikow über seinen Film LETO

Mit LETO gelingt Kirill Serebrennikow ein mitreißendes Zeitbild einer Jugend zwischen Rebellion, der Sehnsucht nach Freiheit und dem Leben unter Zensur. Doch im August 2017, noch vor Ende der Dreharbeiten, wurde der russische Theater- und Filmregisseur festgenommen, sodass er den Film im Hausarrest fertigstellen musste. Der Vorwurf: Veruntreuung von Fördergeldern. Serebrennikow streitet dies strikt ab und sieht darin, wie auch viele Beobachter, den Versuch, kritische Künstler in Russland einzuschüchtern.

Kirill Serebrennikow und seinen Mitarbeitern wird jetzt in Moskau der Prozess gemacht. Nach dem Prozessauftakt vor wenigen Tagen wurde die erste öffentliche Anhörung auf den 7. November vertagt. Sein Hausarrest wurde bereits bis April 2019 verlängert. Aus diesem aktuellen Anlass stellen wir Kirill Serebrennikow und seine Motivation hinter LETO vor. Seine Aussagen stammen aus 2017, noch vor Beginn der Dreharbeiten. Die Bestimmungen seines Hausarrests erlauben Serebrennikow bis heute keine weiteren Stellungnahmen. LETO startet am 8. November in den deutschen Kinos.

Midi Bitch on air

Midi Bitch is back for God!

Sie ist zurück, die Midi-Bitch. Im Winter soll die EP „DIA GNOSTICA“ mit 5 neuen Tracks des Elektronik-Bastards erscheinen.

Midi Bitch on air
Midi Bitch on air
Lange war es still um das Faktotum des Homerecordings geworden und es war nicht unbedingt davon auszugehen je wieder etwas von dem kosmopolitischen und multikulturellen Klang- und Videokünstler zu hören oder zu sehen zu bekommen.

Nach seinen fortlaufenden jährlichen Releases in den 90ern, hatte sich der Künstlern zahlreichen Audio-Visuellen Nebenprojekten und Kollaborationen, u.a. Sankt Otten, Planet Polen, Wabbert & Gerd, Elektrolurch gewidmet, bis schlussendlich der unstete Lebenswandel und die fortlaufenden Drogenexzesse in der Musik- und Filmbranche ihren Tribut forderten.

Finanziell lief es Dank seiner Arbeiten für Selig, Nena, Wolfgang Petry, Scooter, Loveparade Berlin, Rüdiger Hoffmann, Phillip Boa and the Voodooclub, Die Prinzen, Tito & Tarantula, Andreas Altmann hervorragend. Seine gesellschaftliche Stellung war herausragend, seine Geschäfte liefen gut und viele Menschen beneideten ihn.

Die gigantomanischen Film-Projekte „Safari Cop“ und „Return of Clymdrome“ brachten dann allerdings das Fass zum Überlaufen und es wurde deutlich, dass er, wenn er so weiter machen würde, nicht lebend, oder zumindest ohne Dauerschaden raus kommen würde.

photo credits: Tomislav Gangl

LAIBACH Live und Video „Arirang“

Anlässlich des, nennen wir es: denkwürdigen Treffens zwischen Kim Jong-Un und Donald Trump am 12.06., veröffentlichten LAIBACH mit Arirang ihre Interpretation des traditionellen koreanischen Folksongs, der als inoffizielle Nationalhymne beider Koreas gilt.

photo credits: Tomislav Gangl
photo credits: Tomislav Gangl

Laibach spielten dieses Stück zum ersten Mal in Pjöngjang im Rahmen ihrer Nordkorea-Tour im August 2015 anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung der koreanischen Halbinsel. Ihre Version mischt das Lied mit dem nordkoreanischen Stück „We Will Go To Mount Paektu“, den Gesang steuert Boris Benko bei, Backing vocals kommen vom nordkoreanischen Kum Song Music School Choir mit dem Laibach seinerzeit in Pjöngjang zusammen auftraten und den wir in der Tourdokumentation Liberation Day wiedersehen können. Der Film, den der norwegische Regisseur, Aktivist und Künstler Morten Traavik, verantwortet, ist unlängst via iTunes erschienen. Mehr dazu hier: www.liberationday.film.

FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA
FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA

Das während der Tournee und der der Dreharbeiten zum Film entstandene fotografische Material das von Teammitgliedern, Kameramännern und den Fotografen Jean Valnoir, Jure Tepina und Joerund Pedersen aufgenommen wurde, wird unter dem Titel FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA wiederum in Wien zu sehen sein.

40 Jahre Kontrovers – Das SO36 feiert seinen 40. Geburtstag

40 Jahre Kontrovers – Das SO36 feiert seinen 40. Geburtstag

40 Jahre voller Unruhe, Bewegung und Begegnung – das SO36 in Berlin feiert Jubiläum. Vier Dekaden Geschichte werden bei der großen Jubiläumsgala am 11.08.2018 sowie der Veranstaltungsreihe „40 Jahre Kontrovers“ durch den ganzen Sommer gefeiert.

40 Jahre Kontrovers – Das SO36 feiert seinen 40. Geburtstag
40 Jahre Kontrovers – Das SO36 feiert seinen 40. Geburtstag
Kaum ein Berliner Club hat national und international einen so stabilen Ruf und gleichbleibenden Sog wie das legendäre SO36. Seit Eröffnung als Veranstaltungsort im Jahre 1978, ist das SO36 in der Oranienstraße Schauplatz unzähliger Konzerte, Ausstellungen, Begegnungen und Parties. In seiner bewegten 40-jährigen Geschichte als oft kontroverser Beobachter und kultureller Eckpfeiler eines Kreuzbergs in stetem Wandel, war und ist das SO36 außerdem stets Zeitzeuge, Unterschlupf und Hauptquartier linkspolitischer Protest- und Stadtkultur.

Viel hat sich getan in dieser Zeit, in Berlin, im Stadtteil, im SO36. Selten ohne Reibereien oder echte Kämpfe. Die Rede ist von Punk und Queer, von Feminismus und Hausbesetzung und Antifa, von Gentrifizierung und Konsumterror, Befriedung oder Myfest, der Stadt von Unten, Refugees Welcome, Mauerfall und -bau. Man erinnert sich an wändeeinreißende Neubauten, tote Präsidenten, angehende Mediziner bei Bierdosenschlachten vor improvisierten Theken, an eingestürzte Tanzparketts und verschollene Kippenberger, an Straßenschlachten nach dem Konzert und Demos vor der Party, an die trashigsten Tuntenshows, die wildesten Kiezparties und die ausuferndsten Montagnächte.

Achim Reichel_A.R.& Machines -Foto: Hans-Jürgen Dibbert

A.R. & MACHINES – „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“

Man sagt: „Gut Ding will Weile haben”. Fast fünf Jahrzehnte hat Achim Reichel verstreichen lassen, bevor er sich entschloss der Welt sein mysteriöses Projekt A.R. & Machines zurückzubringen. Hinter jeder guten Platte steckt eine Geschichte und Reichel hat einige interessante zu erzählen.

A.R. & MACHINES - „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“
A.R. & MACHINES – „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“

Den meisten Achim Reichel Fans ist überhaupt nicht bekannt, welche Vielfalt an Musik er bewusst aus den Ladenregalen entfernen ließ, bevor er seine Gesangskarriere startete, die ihn letztendlich berühmt machte. Weit abseits seiner bekannten Hits wie „Aloha Heja He“ schlummerten fünf Studioalben fast ein halbes Jahrhundert lang im Verborgenen.

A.R. & Machines – The Art Of German Psychedelic (EPK)

In den 1970ern trat eine neue Generation an deutschen Künstlern, geboren nach dem 2. Weltkrieg, ins Rampenlicht und Krautrock entlud sich förmlich auf die Musikszene. Das Genre – der Begriff Krautrock dabei durch britische Journalisten geprägt, um die faszinierend frische und klinisch-korrekt ausgearbeitete Musik „Made In Germany“  zu beschreiben – setzte sich aus Bands zusammen, die mittlerweile zu Legenden geworden sind: Von Kraftwerk bis Amon Düül, über Neu! und Can und natürlich A.R. & Machines. Die Künstler waren jung, hemmungs- und furchtlos. Elektronik traf auf Spiritualität, Vollblutmusiker auf Technologie und Achim Reichel auf „seine Maschinen“ – Machines.

LAIBACH NEUES ALBUM – ALSO SPRACH ZARATHUSTRA VORABTRACK & TOURDATEN

Nachdem wir zuletzt bereits die Veröffentlichung von „Also Sprach Zarathustra”, dem jüngsten Album von Laibach, für den 14.07.2017 via Mute/[PIAS]/GoodToGo angekündigt hatten, gibt es nun einen ersten Vorabtrack sowie Tourdaten zu vermelden.

LAIBACH ALSO SPRACH ZARATHUSTRA NEUES ALBUM ERSCHEINT AM 14.07.2017
LAIBACH
ALSO SPRACH ZARATHUSTRA
NEUES ALBUM ERSCHEINT AM 14.07.2017
„Also sprach Zarathustra“ versammelt Musik, die Laibach ursprünglich für die Theateradaption eines der zentralen Werke Friedrich Nietzsches geschrieben haben. Das Stück, eine Produktion des Anton Podbevšek Teater (APT) unter Leitung von Regisseur Matjaž Berger, feierte im März letzten Jahres seine Premiere im slowenischen Novo Mesto. Das Stück „Das Nachtlied I“ ist hier zu hören: https://youtu.be/6svlYIS3NLI

Instruktives zum Projekt auch hier: http://www.laibach.org/thus-spoke-zarathustra/

LAIBACH NEUES ALBUM – ALSO SPRACH ZARATHUSTRA VORABTRACK:

AIBACH FESTIVAL / SOUND OF MUSIC DATES – TOURDATEN
24.06. PL-Poznan, Henryk Wieniawski Park – Laibach at Malta festival, performing with Poznan L’Autunno Chamber Orchestra
30.06. SI-Kranj, Summer Theatre Khislstein
19.07. IT-Cividale del Friuli/Udine, Piazza del Duomo – Mittelfest Festival 2017
16.08. BA- Sarajevo, Sarajevo Film Festival
21.09. NO-Stavanger, Folken, Kapittelfestivalen

HEITER BIS WOLKIG - PUNKROCK OPER erscheint am 19.05.2017 und Releasekonzert in Köln am 27.05.2017

HEITER BIS WOLKIG MANIFEST – Punk-Rock Oper

Am 27.05.2017 ist es soweit! Das aktuelle Konzeptalbum MANIFEST der Kölner Kabarett Punks von HbW wird im Kölner Kunst-Freistaat ODONIEN seine Uraufführung als Bühnenstück erleben.

HEITER BIS WOLKIG - PUNKROCK OPER erscheint am 19.05.2017 und Releasekonzert in Köln am 27.05.2017
HEITER BIS WOLKIG – PUNKROCK OPER erscheint am 19.05.2017 und Releasekonzert in Köln am 27.05.2017

Eine derartige Form der Inszenierung hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Die Gäste werden eingebunden in eine Inszenierung im Aktionskunst-Happening-Style, welche weite Teile der Eventlocation ODONIEN mit einbezieht. Unter dem Einsatz von Großbildprojektionen wird das Werk im altbewährtem HbW-Stil performt, unterstützt durch eine eigens für den Abend zusammengestellte Live-Band.

Neben den Standardtickets können HbW-Hardcore Fans spezielle, limitierte Eintrittskarten erwerben, durch die sie eine Statistenrolle übernehmen und hautnah zu tragenden Teilen des Bühnenwerkes werden. Das gesamte Event soll eine Aufzeichnung erfahren. Das wird ein wilder, zweistündiger Ritt für das Publikum!

Als support tritt die Band SZYMANSKI – Punk Rock aus Köln auf.

SCHLUSS MIT LUSTIG!
Unter dem Motto „Lacht kaputt was Euch kaputt macht“ machen Heiter bis Wolkig seit Mitte der 1980er Jahre Musiktheater im Sinne der Spaßguerilla. Songs wie Hey Rote Zora (1989) und 10 kleine Nazischweine (1992, mit Slime) avancierten zu Szenehits im Punk-Untergrund.

Nach dem Gewinn des Deutschen Fernsehepreises und dem Gewinn des Grimme Preises 2017 geht Oliver Polak mit "Über Alles", seinem neuen Stand up Programm im Herbst 2017 auf Tournee.

Oliver Polak mit „Über Alles“ im Herbst 2017 auf Tournee.

Nach dem Gewinn des Deutschen Fernsehpreises und dem Gewinn des Grimme Preises 2017 geht Oliver Polak mit „Über Alles“, seinem neuen Stand up Programm im Herbst 2017 auf Tournee.

Nach dem Gewinn des Deutschen Fernsehepreises und dem Gewinn des Grimme Preises 2017 geht Oliver Polak mit "Über Alles", seinem neuen Stand up Programm im Herbst 2017 auf Tournee.
Nach dem Gewinn des Deutschen Fernsehepreises und dem Gewinn des Grimme Preises 2017 geht Oliver Polak mit „Über Alles“, seinem neuen Stand up Programm im Herbst 2017 auf Tournee.
Oliver Polak ist fett und immer schlecht gekleidet. Sagen die Ideenlosen. Vielleicht hat seine emsländisch jüdische Herkunft ihm den Sinn seines Lebens und seines einzigartigen Humors diktiert: eine nachhaltige Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Hass, Sex und Perversionen, jenseits der etablierten Tabus.

Der gebürtige Papenburger fällt im trostlos-unterhaltsamen Midlife-Crisis-Alter (40) jedoch nicht nur körperlich aus gewohnten Formen, sondern ist als deutsch jüdischer Stand-up-Comedian auch verbal unorthodox. Würde es ein „Lied der Juden“ geben, Oliver Polak wäre die verpönte erste Strophe: „Polak, Polak über alles!“

Als Fernsehmoderator wurde er jüngst für seine Late-Night-Show „Applaus und Raus“ mit dem Grimme-Preis 2017 ausgezeichnet und erhielt ausserdem für „Das Lachen der Anderen“ den Deutschen Fernsehpreis 2017. Er ist Kolumnist für Die Welt („Supersad“) und zweifacher Bestsellerautor („Ich darf das, ich bin Jude“ & „Der jüdische Patient“). Seine ausverkauften Bühnenshows „Jud Süss-Sauer“ und „Krankes Schwein“ spielte er in drei Ländern.

LAIBACH ALSO SPRACH ZARATHUSTRA NEUES ALBUM ERSCHEINT AM 14.07.2017

LAIBACH ALSO SPRACH ZARATHUSTRA

LAIBACH kündigen die Veröffentlichung ihres jüngsten Albums an. „Also Sprach Zarathustra”, der Nachfolger des 2014er Werkes Spectre”, erscheint am 14.07.2017 via Mute/[PIAS]/GoodToGo.

LAIBACH ALSO SPRACH ZARATHUSTRA NEUES ALBUM ERSCHEINT AM 14.07.2017
LAIBACH
ALSO SPRACH ZARATHUSTRA
NEUES ALBUM ERSCHEINT AM 14.07.2017

Das Album versammelt Musik, die Laibach ursprünglich für die Theateradaption eines der zentralen Werke Friedrich Nietzsches geschrieben haben. Das Stück, eine Produktion des Anton Podbevšek Teater (APT) unter Leitung von Regisseur Matjaž Berger, feierte im März letzten Jahres seine Premiere im slowenischen Novo Mesto.

Ihre jüngste Tournee beginnt am 01.05. mit einer Show in Jeonju, Südkorea, was Laibach gewissermaßen zur ersten Rockband der Welt macht, die in Süd- und Nordkorea gespielt hat. In Zagreb wird es wiederum eine Performance mit dem Slowenischen Symphonie Orchester RTV geben, das zudem Arrangements für das Album eingespielt hat. Mehr zur Tour siehe unten. An deutschen Daten wird zurzeit noch gearbeitet.

LAIBACH
ALSO SPRACH ZARATHUSTRA
NEUES ALBUM ERSCHEINT AM 14.07.2017

„Schweigen ist schlimmer; alle verschwiegenere Wahrheiten werden giftig.«
Friedrich Nietzsche, Also Sprach Zarathustra

Cat's Eyes spielen Guerrilla-Gig im Buckingham Palace!

Cat’s Eyes Guerillia Gig im Buckingham Palace!

The Horrors Frontmann schleicht sich mit seinem Projekt Cat’s Eyes in den Königspalast!

Cat's Eyes spielen Guerrilla-Gig im Buckingham Palace!
Cat’s Eyes spielen Guerrilla-Gig im Buckingham Palace!
Das Pop-Noir Duo Cat’s Eyes mit The Horrors Frontmann Faris Badwan und Sopranistin Rachel Zeffira hat einen echten Coup gelandet: Während einer Kunstgesprächsrunde im Buckingham Palace schlichen sich die beiden Musiker ein und performten mehrere Songs ihres kommenden Albums „Treasure House“ mit historischen Instrumenten. Die anwesenden Gäste und Diplomaten wurden im Glauben gelassen, es handle sich dabei um authentische Kompositionen aus der Renaissance, die im Zusammenhang mit der Kunstsammlung der Queen stehen.

Badwan sang, während Zeffira ein Dulzian spielte. Begleitet wurden sie von einem Flöten-Quintett, welches ebenso ahnungslos wie die Gäste war. Unklar ist allerdings wie das Duo es schaffte sich Eintritt zu einem privaten Empfang eines ausländischen Botschafters im „sichersten Ort Londons“ zu verschaffen. Die britischen Medien von der Daily Mail über den Mirror bis hin zur Times feierten diesen Coup des Duos mit zahlreichen Schlagzeilen, sowie TV und Radio-Beiträgen.

Die Performance gibt es hier zu sehen: